Von der Erfahrung zur Idee
– von der Idee zum System
Durch Forschung und Entwicklung
zum Produkt
Das TPS-System basiert auf über 15 Jahren Erfahrung von Ovento im Sporteventbereich, insbesondere in der Zeitmessung. Aus zahlreichen Einsätzen an realen Events mit Zeitmessung und Tracking entstand ein klares Verständnis dafür, was zuverlässig funktioniert und wo bestehende Systeme an ihre Grenzen kommen.
Daraus entstanden die ersten Ideen. Jedoch war es offen, welche technischen und organisatorischen Herausforderungen damit verbunden sein würden – und ob der Ansatz überhaupt realisierbar war.
Erst durch die enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Entwicklungs- und Technologiepartnern konnte dieser Weg konsequent weiterverfolgt und die Idee in ein funktionierendes System überführt werden.
Vom Konzept zur serienreifen Umsetzung
Industrielle Tracker waren für Sportevents nicht geeignet
- Einsatz von 250 Queclink GL320MG Trackern mit einzelnen SIM-Karten
- Hoher operativer Aufwand (SIM-Handling, IMEI-basierte Konfiguration, File-Workflows)
- Teure Firmware-Updates über die Cloud, Updates per USB kaum praktikabel
- Chaos beim Laden: 250 Geräte, 250 USB-C-Kabel
- Unzuverlässige Tracking-Software
- Ungenaue Positionsdaten – Athleten „sprangen“ auf der Karte
- Nicht tragbar und nur mit Vakuumversiegelung vollständig wasserdicht
- Keine Zeitmessung möglich
- Nicht skalierbar für große Events (>1’000 Athleten)
2021 · Die Idee
Tracking und Zeitmessung neu denken
- Erste Idee für ein kombiniertes Tracking- und Zeitmessgerät für Sportevents
- Gespräche mit mehreren Branchenführern
-
Zentrale Frage:
Ist die notwendige Genauigkeit mit einem so kleinen, tragbaren Gerät überhaupt erreichbar? - Erkenntnis: Forschung notwendig
- Erste Kontaktaufnahme mit der ZHAW
Forschungsphase mit wissenschaftlichem Partner
- Offizieller Projektstart mit der ZHAW
- Markt- und Technologieanalyse
- Tests verschiedener GPS-Module
- Evaluation von Engineering-Samples, die noch nicht am Markt verfügbar waren
Erster Prototyp – erster Rückschlag
- Erster funktionsfähiger Prototyp fertiggestellt
- GPS-Modul erfüllte die zugesagten Spezifikationen nicht
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Kritischer Entscheid:
- Projekt stoppen
- oder komplett neu starten
- Entscheidung: Neustart
Vom Prototyp zum Produkt
- Start des Design-Prozesses mit einem Industriedesigner
-
Fokus auf:
- Tragbarkeit
- Wasserdichtes Gehäuse
- Event-taugliche Bedienung
Konzept bestätigt
- Zweiter Prototyp bereit für Tests
- Testergebnisse sehr überzeugend
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Erweiterung des Funktionsumfangs:
- Zeitmessung
- Sensordaten
- Start der Cloud-Software-Entwicklung
- Beginn der Industrialisierung
Geistiges Eigentum gesichert
- Internationale Patentanmeldung für das TPS-System
Praxischeck der Hardware
- Erste Produktionsmuster eingetroffen
- Elektronik funktionierte wie erwartet
- Gehäuse erfüllte die Anforderungen nicht (Material, Wasserdichtigkeit)
- Entscheidung zur Überarbeitung des Gehäuses
Erster Praxistest im Eventbetrieb
- Laufende Feldtests
- Erstes Event mit über 100 TPS-Geräten
- Erfolgreicher Einsatz beim Engadin Ultra Trail
Qualität vor Skalierung
- Neuentwicklung des Gehäuses mit spezialisiertem Partner
- Neue Spritzgussform
-
Wechsel der Produktionspartner für:
- Elektronik
- Spritzguss
Das System wird komplett
- Prototyp 2 der Ladestation fertiggestellt
- Start der Industrialisierung des TPS-Ladetrays
Vom Projekt zum Produkt
- Erste Seriencharge ausgeliefert (1’500 TPS-Geräte)
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Öffentlicher Go-Live:
- Website
- Marketing
- Produktlaunch
End-to-End TPS-System einsatzfähig
- TPS-Tray und TPS-Box vollständig einsatzbereit
- Komplettes System für den Eventbetrieb verfügbar








